Mit dem vorhandenen Haus beginnen.
Vor einer Sanierung steht die Bestandsaufnahme. Welche Bauteile und Oberflächen sind erhaltenswert? Wo besteht Erneuerungsbedarf? Welche Pläne, Informationen zu früheren Eingriffen und Unterlagen zur Haustechnik liegen vor? Zusammen mit Ihren Vorstellungen zur künftigen Nutzung entsteht daraus die Grundlage für ein Sanierungskonzept.
Wir betrachten das Gebäude als Ganzes. Eine erneuerte Fassade, veränderte Fenster oder neue technische Anlagen wirken sich auch auf andere Bereiche aus. Welche Untersuchungen erforderlich sind und welche Fachplaner hinzugezogen werden, richtet sich nach dem Haus und der Aufgabe.
Altbausanierung: Substanz und Wohnqualität verbinden.
Ein Altbau bringt eigene Raumhöhen, Proportionen, Materialien und Details mit. Bei der Sanierung fragen wir, welche dieser Qualitäten das Gebäude prägen und wie sie erhalten werden können. Gleichzeitig sollen die Räume zur heutigen Nutzung passen. Materialwahl, Einbauten und Innenarchitektur mit Lichtplanung werden mit dem baulichen Konzept abgestimmt.
Energetische Erneuerung und Haustechnik mitdenken.
Gebäudehülle und technische Anlagen müssen gemeinsam betrachtet werden. Maßnahmen an Dach, Außenwand oder Fenstern können sich auf Heizung, Lüftung und den Feuchtehaushalt auswirken. Wir stimmen die architektonische Planung mit den jeweils beteiligten Fachplanern ab. Welche Maßnahmen geeignet sind, lässt sich aus dem Zustand des Gebäudes und den Projektzielen entwickeln.
Ein Beispiel ist die Sanierung des Gründerzeithauses in Gmund: Zum Projekt gehörten die energetische Ertüchtigung und die Erneuerung der Haustechnik, verbunden mit einer neuen Ordnung der fünf Wohneinheiten.
Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus sanieren.
Bei einem Einfamilienhaus stehen häufig veränderte Lebenssituationen und die Wünsche der Bewohner im Mittelpunkt. Bei einem Mehrfamilienhaus kommen das Zusammenspiel mehrerer Wohnungen, gemeinsame Erschließungsflächen und gegebenenfalls die Abstimmung von Bauabschnitten hinzu. Zustand, Nutzung und Umfang der Eingriffe bestimmen die Planung.
Sanierung und Umbau aufeinander abstimmen.
Wenn neben der Erneuerung auch Grundrisse, Erschließung oder die Nutzung verändert werden sollen, greifen Sanierung und Umbau ineinander. Bei einem denkmalgeschützten Gebäude werden die vorhandenen Qualitäten und die geplanten Eingriffe mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Die Kaffeemühlenhäuser in Haar zeigen unseren Umgang mit historischen Mehrfamilienhäusern in einem geschützten Ensemble.
Wenn Ihr Gebäude unter Schutz steht, finden Sie unter Denkmalschutz mehr über unseren Umgang mit historischer Substanz und die Abstimmung der Planung.
Die nächsten Schritte für Ihre Haussanierung.
Teilen Sie uns mit, wo das Haus steht, wie es genutzt wird und was Sie verändern oder erhalten möchten. Vorhandene Pläne, Fotos und Angaben zum Zustand helfen beim Einstieg. Anschließend besprechen wir die Prioritäten, den gewünschten Zeitrahmen und das Budget. Daraus ergeben sich der Untersuchungsbedarf, die Planungsschritte und die Begleitung der Umsetzung.
Unsere Büros in München und Gmund am Tegernsee sind Ihre Ansprechpartner. Eine Sanierung mit BWP besprechen.


